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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Graham Miranda UG (haftungsbeschränkt)
Hasselfelder Straße 23, 38889 Blankenburg (Harz), Deutschland
Amtsgericht Stendal, HRB 36794 · Geschäftsführer: Graham Craig Miranda
Telefon: +49 156 7839 7267 · E-Mail: [email protected] · Web: www.grahammiranda.com

Stand / gültig ab: 31. August 2026

§ 1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen der Graham Miranda UG (haftungsbeschränkt) (nachfolgend „Anbieter“) gegenüber ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die folgenden IT-Dienstleistungen:

  • Managed-IT-Services / verwaltete IT-Dienste,
  • IT-Sicherheit,
  • Webhosting und Cloud-Leistungen,
  • Webdesign und Webentwicklung,
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO),
  • IT-Beratung und IT-Support.

(2) „Verbraucher“ ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). „Unternehmer“ ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

(3) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat. Dieses Zustimmungserfordernis gilt in jedem Fall, auch wenn der Anbieter in Kenntnis der AGB des Kunden Leistungen vorbehaltlos erbringt.

(4) Individuelle Vereinbarungen und Angaben in der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder Auftragsbestätigung haben Vorrang vor diesen AGB.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen in Angeboten, Prospekten, auf der Website oder in sonstigen Werbemitteln stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.

(2) Mit der Beauftragung (Bestellung, unterzeichnete Angebotsannahme, Auftrag in Textform) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrags ab. Der Anbieter kann dieses Angebot durch Auftragsbestätigung in Textform, durch Rechnungsstellung oder durch Aufnahme der Leistungserbringung annehmen.

(3) Angebote des Anbieters sind, sofern nicht anders angegeben, 14 Tage ab Angebotsdatum gültig und freibleibend.

§ 3 Leistungsumfang, Leistungsänderungen und Mitwirkung

(1) Art und Umfang der geschuldeten Leistungen ergeben sich abschließend aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Öffentliche Äußerungen oder Werbeaussagen stellen keine Beschaffenheitsvereinbarung dar.

(2) Soweit nicht ausdrücklich ein bestimmter Erfolg vereinbart ist, schuldet der Anbieter die fachgerechte Erbringung der Dienstleistung, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere im Bereich SEO wird kein bestimmtes Ranking, keine bestimmte Platzierung und kein bestimmter Traffic geschuldet oder garantiert, da diese von Faktoren außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z. B. Algorithmen Dritter) abhängen.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, Subunternehmer und Vorlieferanten einzusetzen.

(4) Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Inhalte und Materialien rechtzeitig und in geeigneter Form unentgeltlich zur Verfügung und wirkt im erforderlichen Umfang mit. Verzögerungen aufgrund unterlassener oder verspäteter Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Anbieters; hierdurch bedingte Mehraufwände kann der Anbieter nach seinen jeweils gültigen Sätzen gesondert berechnen.

§ 4 Verfügbarkeit und Wartung

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit seiner Hosting- und Cloud-Leistungen. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nur geschuldet, soweit sie in einem gesonderten Service-Level-Agreement (SLA) ausdrücklich in Textform vereinbart ist.

(2) Von der Verfügbarkeit ausgenommen sind Zeiten, in denen Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter, Ausfälle von Vorlieferanten), nicht erreichbar sind, sowie planmäßige Wartungsfenster. Der Anbieter wird planmäßige Wartungen nach Möglichkeit in nutzungsarme Zeiten legen und, soweit zumutbar, vorab ankündigen.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen an den technischen Fortschritt anzupassen und weiterzuentwickeln, solange dies für den Kunden zumutbar ist und der geschuldete Leistungsumfang nicht wesentlich eingeschränkt wird.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise. Gegenüber Unternehmern verstehen sich alle Preise netto zuzüglich der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer. Gegenüber Verbrauchern verstehen sich die Preise als Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen ganz oder teilweise gegen Vorkasse zu erbringen und wiederkehrende Leistungen im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum in Rechnung zu stellen.

(3) Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

(4) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen (gegenüber Verbrauchern 5 Prozentpunkte, gegenüber Unternehmern 9 Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 247 BGB). Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens sowie – gegenüber Unternehmern – der Pauschale nach § 288 Abs. 5 BGB bleibt vorbehalten.

(5) Bei Zahlungsverzug oder bei begründeten Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit des Kunden ist der Anbieter nach vorheriger Ankündigung und angemessener Fristsetzung berechtigt, laufende Leistungen (z. B. Hosting, Zugänge) vorübergehend zu sperren oder zurückzuhalten. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

(6) Bei laufenden Dauerschuldverhältnissen ist der Anbieter berechtigt, die vereinbarten Entgelte mit einer Ankündigungsfrist von sechs Wochen in Textform anzupassen, um Kostensteigerungen (z. B. bei Vorlieferanten, Energie, Personal) angemessen weiterzugeben. Übersteigt eine Erhöhung 5 % innerhalb von zwölf Monaten, steht dem Kunden das Recht zu, den betroffenen Vertrag mit Wirkung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erhöhung zu kündigen; hierauf wird der Anbieter in der Ankündigung hinweisen.

(7) Ein Zurückbehaltungs- oder Aufrechnungsrecht steht dem Kunden nur wegen unbestrittener oder rechtskräftig festgestellter Gegenforderungen zu. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Beschränkung nicht für Gegenrechte aus demselben Vertragsverhältnis.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Die Laufzeit richtet sich nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung bzw. Auftragsbestätigung.

(2) Verträge mit Verbrauchern über Dauerleistungen verlängern sich nach Ablauf der Erstlaufzeit auf unbestimmte Zeit und können sodann jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden (§ 309 Nr. 9 BGB). Bei im elektronischen Geschäftsverkehr geschlossenen Verbraucher-Dauerverträgen stellt der Anbieter eine leicht zugängliche Kündigungsmöglichkeit (Kündigungsschaltfläche gemäß § 312k BGB) bereit.

(3) Gegenüber Unternehmern kann eine automatische Verlängerung um jeweils zwölf Monate mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Laufzeitende vereinbart werden.

(4) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor bei erheblichem Zahlungsverzug, missbräuchlicher Nutzung im Sinne von § 7 oder wiederholtem Verstoß gegen wesentliche Vertragspflichten trotz Abmahnung.

(5) Kündigungen bedürfen mindestens der Textform.

(6) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden dessen Daten für einen Zeitraum von 30 Tagen zum Export bereit, sofern gesetzlich nichts Abweichendes gilt; danach ist der Anbieter berechtigt und im Rahmen datenschutzrechtlicher Vorgaben verpflichtet, die Daten zu löschen.

§ 7 Pflichten und Verantwortung des Kunden

(1) Der Kunde ist für die Geheimhaltung und sichere Verwahrung seiner Zugangsdaten selbst verantwortlich.

(2) Der Kunde bleibt für die von ihm eingestellten, übermittelten oder verarbeiteten Inhalte und deren Rechtmäßigkeit allein verantwortlich. Er sichert zu, keine rechtswidrigen, rechteverletzenden oder strafbaren Inhalte zu speichern oder zu verbreiten.

(3) Untersagt sind insbesondere der Versand von Spam, die Verbreitung von Schadsoftware, Phishing, DDoS-Angriffe sowie jede Nutzung, die die Sicherheit oder Verfügbarkeit der Systeme des Anbieters oder Dritter gefährdet.

(4) Der Kunde ist verpflichtet, seine Daten in regelmäßigen Abständen selbst und unabhängig von etwaigen Sicherungen des Anbieters zu sichern, soweit dies nicht ausdrücklich als gesonderte Leistung beauftragt ist.

(5) Der Kunde stellt den Anbieter von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Leistungen durch den Kunden oder auf von ihm zu vertretenden Inhalten beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.

§ 8 Mängelansprüche / Gewährleistung

(1) Für Werkleistungen (z. B. Erstellung einer Website) gelten die gesetzlichen Mängelrechte mit den nachfolgenden Maßgaben. Bei reinen Dienstleistungen richtet sich die Leistung nach den Regeln des Dienstvertrags; ein Gewährleistungsanspruch für einen bestimmten Erfolg besteht insoweit nicht.

(2) Offensichtliche Mängel sind vom Kunden, der Unternehmer ist, unverzüglich, spätestens innerhalb von sieben Tagen nach Abnahme bzw. Ablieferung in Textform zu rügen; im Übrigen gilt § 377 HGB. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Fristen.

(3) Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt gegenüber Unternehmern zwölf Monate ab Abnahme bzw. Ablieferung. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen. Die Verkürzung gilt nicht in den Fällen des § 9 Abs. 1 (unbeschränkte Haftung) sowie nicht bei arglistig verschwiegenen Mängeln.

(4) Der Anbieter leistet Nacherfüllung nach seiner Wahl durch Nachbesserung oder Neuherstellung.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, im Rahmen einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz und bei sonstiger zwingender gesetzlicher Haftung.

(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Betriebsunterbrechungen oder mittelbare Schäden und Folgeschäden.

(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur bis zu dem Betrag, der auch bei einer ordnungsgemäßen und regelmäßigen Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung angefallen wäre. Dies gilt nicht in den Fällen des Absatzes 1.

(5) Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 10 Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt, die dem Anbieter die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen (z. B. Naturkatastrophen, Krieg, Streik, behördliche Maßnahmen, großflächige Ausfälle von Telekommunikations- oder Vorlieferantennetzen), befreien den Anbieter für die Dauer der Störung von der Leistungspflicht. Vereinbarte Fristen verlängern sich entsprechend.

§ 11 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze (insbesondere DSGVO) sowie seiner Datenschutzerklärung.

(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Die Einbindung von Unterauftragsverarbeitern ist zulässig; die jeweils aktuelle Liste ergibt sich aus der Datenschutzerklärung bzw. dem Auftragsverarbeitungsvertrag.

§ 12 Nutzungsrechte und geistiges Eigentum

(1) Vom Kunden bereitgestellte Inhalte verbleiben in dessen Eigentum; der Kunde räumt dem Anbieter die zur Vertragserfüllung erforderlichen Nutzungsrechte ein.

(2) An den vom Anbieter erstellten Arbeitsergebnissen (z. B. Websites, Konzepte, Grafiken) erhält der Kunde die vertraglich vereinbarten Nutzungsrechte erst mit vollständiger Bezahlung der hierfür geschuldeten Vergütung. Bis dahin erfolgt die Überlassung nur widerruflich.

(3) An Standardkomponenten, Werkzeugen, Frameworks und wiederverwendbarem Know-how, die der Anbieter einsetzt oder entwickelt, behält der Anbieter sämtliche Rechte; der Kunde erhält hieran ein einfaches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht im Umfang des Vertragszwecks.

(4) Setzt der Anbieter Open-Source- oder Drittanbietersoftware ein, gelten insoweit deren Lizenzbedingungen vorrangig.

§ 13 Vertraulichkeit

Die Parteien behandeln alle als vertraulich gekennzeichneten oder erkennbar vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und nutzen sie nur zu Vertragszwecken. Diese Pflicht gilt für die Dauer des Vertrags und drei Jahre darüber hinaus fort.

§ 14 Referenznennung

Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden nach Vertragsdurchführung unter Nennung von Name und Logo als Referenz auf seiner Website und in Angeboten zu benennen, sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht. Der Kunde kann einen erteilten Widerspruch bzw. Widerruf jederzeit mit Wirkung für die Zukunft erklären.

§ 15 Änderungen dieser AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB für laufende Dauerschuldverhältnisse zu ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte gesetzliche oder technische Rahmenbedingungen erforderlich ist und der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen ab Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als genehmigt; auf die Bedeutung des Schweigens und das Widerspruchsrecht wird der Anbieter in der Mitteilung gesondert hinweisen. Widerspricht der Kunde, ist jede Partei berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung zu kündigen.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Aufenthaltsstaats des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Anbieters in Blankenburg (Harz).

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt.

(4) Mitteilungen und Erklärungen im Rahmen des Vertragsverhältnisses bedürfen mindestens der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.

§ 17 Verbraucherinformationen zur Streitbeilegung

(1) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/ erreichbar ist.

(2) Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet (§ 36 VSBG).


Widerrufsbelehrung für Verbraucher

Widerrufsrecht. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Graham Miranda UG (haftungsbeschränkt), Hasselfelder Straße 23, 38889 Blankenburg (Harz), Deutschland, E-Mail: [email protected], Telefon: +49 156 7839 7267) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das nachstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs. Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der vertraglich vereinbarten Leistungen entspricht. Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An: Graham Miranda UG (haftungsbeschränkt), Hasselfelder Straße 23, 38889 Blankenburg (Harz), Deutschland, E-Mail: [email protected]:
— Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: ______________
— Bestellt am (*)/erhalten am (*): ______________
— Name des/der Verbraucher(s): ______________
— Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________
— Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________
— Datum: ______________
(*) Unzutreffendes streichen.


General Terms and Conditions (GTC)

The following is a non-binding English translation. In the event of any discrepancy, the German version above prevails.

Graham Miranda UG (haftungsbeschränkt), Hasselfelder Straße 23, 38889 Blankenburg (Harz), Germany · Amtsgericht Stendal, HRB 36794 · Managing Director: Graham Craig Miranda · [email protected] · +49 156 7839 7267 · Valid from: 31 August 2026

§ 1 Scope and Definitions

(1) These General Terms and Conditions ("GTC") apply to all contracts, deliveries and other services of Graham Miranda UG (haftungsbeschränkt) ("Provider") to its customers ("Customer") relating to the following IT services: Managed IT services; IT security; web hosting and cloud services; web design and web development; search engine optimisation (SEO); IT consulting and support.

(2) A "consumer" is any natural person entering into the contract for purposes predominantly outside their trade, business or profession (Sec. 13 German Civil Code, BGB); an "entrepreneur" is a natural or legal person acting in the exercise of their trade, business or profession (Sec. 14 BGB).

(3) These GTC apply exclusively. Conflicting or supplementary terms of the Customer only become part of the contract if the Provider has expressly agreed to them in text form.

(4) Individual agreements and the respective service description or order confirmation take precedence over these GTC.

§ 2 Conclusion of Contract

(1) The presentation of services in offers, on the website or in advertising is not a binding offer but an invitation to submit an offer. (2) By placing an order (order, signed acceptance of offer, order in text form), the Customer submits a binding offer; the Provider may accept by order confirmation in text form, by issuing an invoice or by commencing performance. (3) Unless stated otherwise, offers are valid for 14 days and non-binding.

§ 3 Scope of Services, Changes and Cooperation

(1) The type and scope of services owed are set out conclusively in the relevant service description, offer or order confirmation; public statements do not constitute an agreement on quality. (2) Unless a specific result is expressly agreed, the Provider owes the professional performance of the service but not a particular economic outcome. In particular, no specific ranking, placement or traffic is owed or guaranteed for SEO, as these depend on factors outside the Provider's control (e.g. third-party algorithms). (3) The Provider may use subcontractors. (4) The Customer shall provide all information, access, content and materials required for performance in good time, in suitable form and free of charge, and shall cooperate as required; additional effort caused by missing or late cooperation may be charged separately at the Provider's applicable rates.

§ 4 Availability and Maintenance

(1) The Provider endeavours to achieve the highest possible availability of its hosting and cloud services. A specific availability is only owed where expressly agreed in a separate Service Level Agreement (SLA) in text form. (2) Excluded are downtimes outside the Provider's control (force majeure, third-party fault, upstream-supplier outages) and scheduled maintenance windows, which the Provider will, where reasonable, schedule during low-usage periods and announce in advance. (3) The Provider may adapt and further develop services in line with technical progress, provided this is reasonable for the Customer and does not materially reduce the agreed scope.

§ 5 Prices and Payment

(1) The prices agreed at conclusion of contract apply. Vis-à-vis entrepreneurs, all prices are net plus statutory VAT; vis-à-vis consumers, prices are total prices including statutory VAT. (2) The Provider may perform against advance payment and invoice recurring services in advance for the relevant billing period. (3) Unless agreed otherwise, invoices are due within 14 days of the invoice date without deduction. (4) In the event of default, statutory default interest applies (5 percentage points above the base rate for consumers; 9 percentage points for entrepreneurs, Sec. 247 BGB), without prejudice to further damages and, vis-à-vis entrepreneurs, the flat fee under Sec. 288(5) BGB. (5) In the event of default or reasonable doubts as to the Customer's solvency, the Provider may, after prior notice and a reasonable deadline, temporarily suspend ongoing services; the right to extraordinary termination remains unaffected. (6) For ongoing contracts, the Provider may adjust the agreed fees with six weeks' notice in text form to reasonably pass on cost increases; if an increase exceeds 5% within twelve months, the Customer may terminate the affected contract with effect from the date the increase takes effect. (7) The Customer may only set off or withhold payment for undisputed or legally established counterclaims; this restriction does not apply to consumers' rights arising from the same contractual relationship.

§ 6 Term and Termination

(1) The term is set out in the relevant service description or order confirmation. (2) Consumer contracts for continuing services renew after the initial term for an indefinite period and may then be terminated at any time with one month's notice (Sec. 309 No. 9 BGB); for consumer continuing contracts concluded online, the Provider offers an easily accessible cancellation option (cancellation button, Sec. 312k BGB). (3) Vis-à-vis entrepreneurs, automatic renewal for twelve months with three months' notice to the end of the term may be agreed. (4) The right of both parties to extraordinary termination for good cause remains unaffected. (5) Termination requires at least text form. (6) After the contract ends, the Provider makes the Customer's data available for export for 30 days, after which the Provider is entitled and, within data-protection requirements, obliged to delete it.

§ 7 Customer Obligations

(1) The Customer is responsible for keeping its access credentials confidential. (2) The Customer remains solely responsible for the content it stores, transmits or processes and its lawfulness. (3) Prohibited in particular are spam, malware, phishing, DDoS attacks and any use endangering the security or availability of the Provider's or third parties' systems. (4) The Customer shall back up its own data regularly and independently of any Provider backups, unless separately commissioned. (5) The Customer indemnifies the Provider against justified third-party claims arising from the Customer's unlawful use or content for which the Customer is responsible, including reasonable legal defence costs, unless the Customer is not responsible for the infringement.

§ 8 Warranty / Defect Claims

(1) For work performances (e.g. creating a website), statutory defect rights apply with the following provisos; for pure services, the rules on service contracts apply and no warranty for a specific result exists. (2) Entrepreneurs must notify obvious defects without undue delay, at the latest within seven days of acceptance/delivery in text form; otherwise Sec. 377 German Commercial Code (HGB) applies; statutory periods apply to consumers. (3) The limitation period for defect claims vis-à-vis entrepreneurs is twelve months from acceptance/delivery; statutory periods apply to consumers. This shortening does not apply in the cases of § 9(1) or to fraudulently concealed defects. (4) The Provider provides subsequent performance at its choice by rectification or re-creation.

§ 9 Liability

(1) The Provider is liable without limitation for intent and gross negligence, for injury to life, body or health, under an assumed guarantee, under the Product Liability Act and in cases of other mandatory statutory liability. (2) For slightly negligent breach of a material contractual obligation (cardinal obligation) whose fulfilment is essential to the proper performance of the contract and on which the Customer may regularly rely, liability is limited to the foreseeable damage typical of the contract. (3) Otherwise the Provider's liability is excluded on any legal ground; in particular the Provider is not liable for lost profit, lost savings, business interruption or indirect and consequential damages. (4) For loss of data the Provider is liable only up to the amount that would have arisen for restoration had the Customer performed proper and regular data backups; this does not apply in the cases of para. 1. (5) The above exclusions and limitations also apply to the personal liability of the Provider's representatives, employees and vicarious agents.

§ 10 Force Majeure

Events of force majeure that substantially impede or prevent performance (e.g. natural disasters, war, strikes, official measures, large-scale telecommunications or upstream-supplier outages) release the Provider from its performance obligation for the duration of the disruption; agreed deadlines are extended accordingly.

§ 11 Data Protection and Processing on Behalf

(1) The Provider processes personal data in accordance with applicable data protection laws (in particular the GDPR) and its privacy policy. (2) Where the Provider processes personal data on the Customer's behalf, the parties conclude a data processing agreement under Art. 28 GDPR; the engagement of sub-processors is permitted, and the current list is set out in the privacy policy or the data processing agreement.

§ 12 Rights of Use and Intellectual Property

(1) Content provided by the Customer remains its property; the Customer grants the Provider the rights of use required to perform the contract. (2) The Customer receives the agreed rights of use in the work results created by the Provider (e.g. websites, concepts, graphics) only upon full payment of the remuneration owed for them; until then, provision is revocable. (3) The Provider retains all rights to standard components, tools, frameworks and reusable know-how it uses or develops; the Customer receives a simple, non-exclusive right of use to the extent of the contractual purpose. (4) Where open-source or third-party software is used, its licence terms take precedence.

§ 13 Confidentiality

The parties shall treat as confidential all information of the other party marked as, or evidently, confidential and use it only for contractual purposes; this obligation applies for the term of the contract and three years thereafter.

§ 14 Reference

The Provider may name the Customer (name and logo) as a reference on its website and in offers after performance of the contract, unless the Customer objects in text form; the Customer may withdraw such consent at any time with effect for the future.

§ 15 Amendments to these GTC

The Provider may amend these GTC for ongoing continuing obligations where necessary to adapt to changed legal or technical conditions and where this does not unreasonably disadvantage the Customer. Amendments are communicated at least six weeks before they take effect in text form. If the Customer does not object within six weeks of receipt, the amendments are deemed approved; the Provider will separately point out the meaning of silence and the right to object. If the Customer objects, either party may terminate the contract as of the date the amendment takes effect.

§ 16 Final Provisions

(1) The law of the Federal Republic of Germany applies, excluding the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods; vis-à-vis consumers this choice of law applies only insofar as it does not deprive them of protection under mandatory provisions of their country of residence. (2) If the Customer is a merchant, legal entity under public law or special fund under public law, the exclusive place of jurisdiction is the Provider's registered office in Blankenburg (Harz). (3) Should individual provisions be or become invalid, the validity of the remaining provisions is unaffected. (4) Notices and declarations under the contract require at least text form unless a stricter form is prescribed by law.

§ 17 Consumer Dispute Resolution

(1) The European Commission provides a platform for online dispute resolution (ODR) at https://ec.europa.eu/consumers/odr/. (2) The Provider is neither willing nor obliged to participate in dispute resolution proceedings before a consumer arbitration board (Sec. 36 VSBG).

Right of Withdrawal for Consumers (summary)

Consumers have the right to withdraw from the contract within fourteen days without giving reasons, starting from the day of conclusion of the contract, by an unequivocal statement to the Provider (contact details above). If the consumer requested that services begin during the withdrawal period, the consumer owes a proportionate amount for services already provided; the right of withdrawal expires once the Provider has fully performed the service, having begun only after the consumer's express consent and confirmed acknowledgement of losing the right of withdrawal upon full performance. The binding wording is the German "Widerrufsbelehrung" above.